Schlaf gut mein Kind – klappt in einem Babynestchen

Immer bekannter – immer beliebter. Das Babynestchen.

In Skandinavien sind Babynestchen schon seit Jahren im Gebrauch. Babynestchen vermitteln insbesondere Neugeborenen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Vor allem in den ersten Wochen nach der Geburt vermissen die Kleinen die vertraute Enge der Gebärmutter. Die unbekannte Weite der Welt ist für Neugeborene und Säuglinge, insbesondere im ersten halben Jahr, irritierend. Dies drückt sich vor allem im so genannten Moro-Reflex aus.

Fast jede(r) hat diesen Reflex bei den ganz Kleinen schon einmal gesehen, ohne es mit diesem Begriff in Verbindung zu bringen. Es bezeichnet das Rudern mit den Armen, was vor allem nachts dazu führt, dass sich die Babys damit selbst wecken und nach der Nähe ihrer Mama verlangen. Durch die weiche Umrandung des Nestchens, stoßen Babys beim Rudern mit den Ärmchen auf eine weiche Begrenzung und können schon allein dadurch deutlich besser und ruhiger schlafen.

In der Schwangerschaft nähte ich das erste Nestchen für unseren kleinen Strampler. Tatsächlich fand ich manche Stellen, selbst als Nicht-Nähanfängerin, etwas knifflig. Oder besser gesagt: echt doof zu nähen. Aber nach dem zweiten und dritten hat es wirklich immer besser geklappt. Übung macht den Meister und so.

Bei uns wandert das Nestchen am Tag mehrmals von Beistellbettchen zu Sofa, von Sofa zu Stubenwagen, von Stubenwagen zu Kinderwagen und von da dann ins Elternbett.

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch ist, aber wenn wir mit Kind verreisen (selbst wenn es nur für ein Wochenende zu Oma und Opa geht), ist das Auto bis oben hin voll. Wir sind nicht jede Woche bei Oma und Opa, sodass es für unseren Kleinen jedes Mal eine neue Umgebung ist. Wir haben schnell gemerkt, dass es deutlich entspannter für uns ist sein Nestchen statt Reisebettchen mitzunehmen und es dort in unser Bett zu legen. Er kennt den Geruch und das Gefühl darin zu liegen. Ich kenne das ja von mir selbst. Ich schlafe auf meinem eigenen Kissen und meiner Matratze auch am besten (und mein Kissen muss leider auch immer überall mitgenommen werden).

Kommen wir nun zum nähen:

Das erste Nestchen nähte ich nach dem Freebook Babynest von VOM SOMMER. Mittlerweile habe ich mir aber ein eigenes Schnittmuster gebastelt, das einfach etwas besser zu dem gepasst hat, was ich mir von einem Babynest wünsche. Neben der Verwendung hochwertiger (Bio-)Stoffe war mir wichtig, dass man das Babynest waschen kann. Gerade am Anfang spucken Babys ja häufig noch im Schlaf überschüssige Milch aus. Neben den nicht ganz so schönen Flecken, riecht vergorene Milch nun mal nach ein paar Tagen.

Bei der Füllung habe ich mich für allergieneutrales Öko-Tex zertifiziertes Polyester entschieden, welches auch nach dem Waschen schön in Form bleibt.
Mittlerweile nähe ich auch Nestchen auf Bestellung, was mich wirklich wahnsinnig freut, weil ich zu 100% hinter der Wirksamkeit eines Babynestes stehe.

Hier habe ich einen meiner Lieblingsbiostoffe vernäht. Die Firefly Dots von Birch Fabrics. Cremefarbene Punkte auf mintfarbenen Hintergrund. So so so schön.

Pflege,- Sicherheits- und Nutzungshinweise für meine genähten Babynestchen findest Du hier.

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1 Kommentar

  1. Die Nestchen sind toll! Die kleinen Zwerge wachsen so schnell. Das man gleich noch eine Bettschlange und eine Kopfumrandung fürs Babybett kaufen kann. Beziehungsweise wer handwerklich (nähen) begabt ist kann sich diese auch selbst gestalten. LG Tamara ♥

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